Meine Fotoserie Headphonelovers

Wer meint: Ich fotografiere jetzt mal kurz eine Serie über Menschen mit lockigen Haaren und meint, 100 Serien in weniger als 100 Tagen hinbekommen, irrt. Gewaltig.

Am 13. Oktober 2013 habe ich Leo mit seinen Kopfhörern für meine Serie Headphonelovers fotografiert. Eine Serie mit Menschen, die Ihre Kopfhörer zeigen und dabei auch gleichein wenig Einblick in ihre Playlist geben.

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Es hat sich gezeigt dass die Mädels deutlich eher bereit sind, sich vor die Linse zu stellen als die Herren. Wenn ich unterwegs bin, habe ich immer ein paar Visitenkarten in der Tasche und spreche auch im Park mal Menschen mit geilen Kopfhörern an. Dafür werd‘ ich von Freunden auch gerne mal belächelt. Hilft ja nichts. Ich brauche immer wieder mal neue Modelle.

Und genau da ist ist auch das zweite Problem. Ein echtes Problem ist es nicht wirklich, aber wie spricht man Personen mit Kopfhörern an? Und: denken die womöglich gleich: „Digga… du spinnst?!“ …
Wenn ich Personen anspreche, mache ich zumeist folgendes:

1. Ich sage schlich „Hallo, tolle Kopfhörer :-)“
2. Ich stelle mich kurz vor, „Ich bin Rene, ich fotografiere gerade eine Serie mit Menschen, die ihre Kopfhörer lieben… und glaube, du würdest toll in die Serie passen. Hier ist meine Karte, schau doch mal rein und melde ich… kostet auch nichts. Bis bald ;-)“

Wenn jemand interessiert ist, ist er/sie es bereits nach 3 Sekunden. Wenn ich noch 10 Minuten rumreden muss, wird es eh nichts. Also: Keep it simple and stupid. Elevator-Pitch like. Meine Quote dabei: 60%.

Thema Abwechslung: Ich möchte auch gerne, wie sagt man politisch korrekt, verschiedene ethnische Gruppen  in meinem Blog haben. Das ist auch nicht so einfach, wie ich zuerst dachte. Nicht, dass ich mich nicht traue zu fragen… Nein, nein. Aber die wenigen, die optisch in die Serie passen würden, melden sich schlicht nicht nochmal  🙁 Ärgerlich. Aber ich bleibe dran.

So ein shooting hat zuerst auch ewig gebraucht; teilweise über 40 Minuten. Ich habe viele kleine Fehler gemacht. Schlimmster Fehler  war bisher: Immer mal wieder Quer/Hoch in einer Serie. Es wirkt einfach ruhiger, wenn man sich für eine Format in einer Serie entscheidet. Und wenn es doch mal hin und her geht: Dann ist das eben stilistisches Element. Basta.

Inzwischen brauche ich deutlich weniger Zeit. zwischen 10 und 20 Minuten. Manchmal sogar auch nur 4 Minuten 😉 Das freut mich natürlich um so mehr.

Ah… eine Sache noch: Scharfe Bilder. Das ist wirklich sehr sehr wichtig für ein Bildband. Ich habe mal eine Handvoll Bilder bei Budni im Billig-Billig Format auf A4 entwickeln lassen. Sehr oft war der Fokus nicht korrekt. Sch****e.
Also noch mehr darauf achten und gleich kontrollieren.

Auch auf den Hintergrund muss man streng achten. Der liebe Stefan Groenveld hat mir den Tipp gegeben, eigentlich mehr auf den Hintergrund denn auf auf das Motiv zu achten. Fällt mir schwer. Aber recht hat er 🙂

Alles in allem kann ich sagen: Auch nach inzwischen 52 Serien habe ich immer noch Spaß daran die Serie zu vergrößern und ein kleines Bildband aus vielen Bildern zu produzieren.  Die 100 möchte ich dieses Jahr noch schaffen.

Ach ja: Wer mitmachen möchte meldet sich bitte umgehend bei mir 🙂 Kontaktdaten findet ihr auf der Webseite www.headphonelovers.de

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