Am Samstag war Fotomarathon Hamburg. Christine, Kristin, Julian und ich waren mit dabei.

181 Personen trafen sich am Samstagmorgen bei allerbestem Wetter am „Alten Mädchen“ in der Schanze um beim 5. Fotomarathon Hamburg teilnehmen zu können. Kurz vor dem Start wurde das Motto bekannt gegeben, dass man bitte in der nun anzufertigen Fotoserie wiederfinden sollte.
Dieses Jahr war das Motto „Die Stadt ist Deine Bühne!“. Dann gab es die ersten 8 Aufgaben, die man ablichten sollte. Wer so was noch nie mitgemacht hat, musste sich erstmal im klaren werden, wie man alles unter einen Hub bringt. Zusätzlich erschwerend ist, dass man in einem Zeitfenster an zwei weiteren Station auftauchen muss. Dort gab’s dann weitere Aufgaben. 24 sind es in der Zahl. Nacharbeiten darf man die Fotos im übrigen nicht. Das ist strengstens verboten und würde zum Disqualifikation führen.
Die Veranstalter prüfen anhand der EXIF Daten, ob jemand noch etwas an den Bildern verändert hat oder nicht.

Dass man die EXIF Daten problemlos faken kann kommentiere ich jetzt nicht weiter. Immerhin hatten die Veranstalter in Berlin 2012 die Kameras passend versiegelt. Egal. Wer schummelt und so einen 1. Platz einheimst, erntet negative Karma-Punkte und muss selbst damit klar kommen.

Es durfte analog oder digital fotografiert werden. Analog leider nur farbig. Für mich kam so (und aus Gründen der blanken angst) nur digital Frage. Der Kamera habe ich auf s/w voreingestellt.

Die Aufgaben hatten es allerdings auch ziemlich in sich. Wenn man nicht direkt eine Idee hatte, kann es gut sein, dass man leicht ein wenig frustriert ist und über ein Aufgeben nachdenkt. Julian zB konnte sich nicht mit dem Thema identifizieren und hat sich am Hauptbahnhof noch vor der 2. Station nach Hause verabschiedet. Schade. Aber so ist das.

Ich muss zugeben, dass ich zwischendurch (besonders nach der 2. Station) auch ein wenig frustriert war. Die Aufgaben waren echt nicht einfach. Verbeugung und Beifall z.B. hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Aber auch sie war letztlich lösbar. Man muss nur ein wenig um die Ecke denken 🙂

Wir haben zwischendurch immer schöne Pausen eingelegt. Das war wirklich wichtig, denn man muss sich zwischendurch einfach ein wenig entspannen und die Aufgabe Aufgabe sein lassen. Es ist für uns ja immer noch eine Spaßveranstaltung 🙂

Nach 24.153 Schritten war mein Tag dann abends auch mehr als gelaufen. 19,3 km. Irre.

Die Ausstellung der abgegebenen Fotos findet am 27. und 28. August in den Mozartsälen Hamburg statt. Schaut doch mal vorbei?

Hier meine Fotos, aufgenommen mit meiner Fuji X100t 🙂

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1. Startnummer.
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2. Ensemble.
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3. Ungeschminkt.
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4. Kostüm.
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5. Kulisse.
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6. Zweitbesetzung.
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7. Generalprobe.
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8. Lampenfieber.
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9. Vorhang auf.
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10. Rampenlicht.
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11. Diva.
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12. Monolog.
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13. Blackout.
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14. Souffleuse.
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15. Drama.
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16. Abgang.
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17. Szenenwechsel.
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18. Letzter Akt.
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19. Heldentod.
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20. Loge.
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21. Beifall.
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22. Verbeugung.
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23. Zugabe.
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24. Schlussvorhang.